Lehre

Microeconomics of Competitiveness

Das global agierende Netzwerk „Microeconomics of Competitiveness“ (MOC) wurde im Jahr 2002 am Institute for Strategy and Competitiveness der Harvard Business School gegründet – einem der weltweit führenden Institute im Bereich „Unternehmensstrategie und Wettbewerbsfähigkeit“. Mittlerweile umfasst das Netzwerk über einhundert weltweit führende Wirtschaftshochschulen und Universitäten. Dazu gehören über dreißig europäische Institutionen, die im European Chapter organisiert sind.

Aufbauend auf der entsprechenden Forschung zu Microeconomics of Competitiveness sind die Ziele des Netzwerkes die Distribution von Forschungsergebnissen und Lehrmaterialien an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende, Führungskräfte sowie an politisch Entscheidungstragende.

IBES im MOC-Netzwerk

Die FHWien der WKW ist neben fünf weiteren österreichischen Hochschulen seit 2013 Teil des MOC-Netzwerkes. Die Aktivitäten der FHWien innerhalb des Netzwerkes werden von IBES koordiniert und organisiert. Derzeit werden in sieben Studiengängen der FHWien Lehrveranstaltungen nach dem Konzept der Harvard Business School durchgeführt. Darüber hinaus werden Abschlussarbeiten in diesem Bereich betreut.

 

Kern des Netzwerkes und der Lehre ist der von Michael Porter entwickelte MOC-Kurs, der sich aus einer mikroökonomischen Perspektive mit Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung von Organisationen und Regionen beschäftigt. Studierenden werden anhand von internationalen Fallstudien nach dem Standard der Harvard Business School Zusammenhänge des globalen Wettbewerbs vermittelt. Zusätzlich zu den Fallstudien umfasst der MOC-Kurs die Erstellung eines eigenen Fallberichts, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, einer Region oder Clusters analysiert.

MOC European Chapter

Das MOC European Chapter wurde im Jahr 2011 gegründet. Ziel des Netzwerkes auf europäischer Ebene ist, das Konzept und die Forschung des globalen MOC-Netzwerks in einen europäischen Kontext zu setzen und vor diesem Hintergrund gezielt weiterzuentwickeln. Das weltweite Netzwerk soll so durch europäische Perspektiven, Erfahrungen und Fallstudien bereichert werden.

Die Führung des europäischen Netzwerkes rotiert jährlich zwischen den Mitgliedern. Im Jahr 2015 übernahm die FHWien der WKW den Vorsitz für ein Jahr.